Nürnberg – Die Ambulanten Dienste Nürnberg luden gemeinsam mit der Gemeinde St. Andreas in Nürnberg zur Lesung von Christina Erdkönig aus ihrem Buch „Loslassen und Leben aufräumen“. Darin schildert sie Erfahrungen, wie sich der schwierige Prozess des Loslassens nach dem Tod eines Angehörigen und der Prozess des Auflösens eines Haushalts erleben und gestalten lassen.

Gut besucht war der Gemeindesaal im Ökumenischen Gemeindezentrum St. Andreas in Nürnberg-Thon. Dort las, auf Einladung der evangelischen Kirchengemeinde und der Ambulanten Dienste der Diakonie Neuendettelsau in Nürnberg, die Autorin Christina Erdkönig aus ihrem Buch „Loslassen und Leben aufräumen – Was mit uns geschieht, wenn wir die Wohnung unserer Eltern auflösen“. In ihrem Buch hat sie ihre eigenen Erfahrungen und die Berichte von 14 Betroffenen gesammelt. Während des Leseabends schildert und liest die hauptberufliche Hörfunkjournalistin auf unterhaltsame Weise, wie unterschiedlich Menschen mit der schwierigen Situation umgehen, den Haushalt und das Vermächtnis der verstorbenen Eltern aufzulösen.

Christina Erdkönig liefert mit ihrem Buch keinen klassischen Ratgeber, wie Betroffene die beste Firma für Haushaltsauflösungen finden. Sie möchte vor allem den Lesern und Zuhörern zeigen, wie andere Betroffene mit dieser Situation umgegangen sind, und allen Mut machen, sich diesem – oftmals auch schwierigen – Prozess zu stellen. „Nehmen Sie sich Zeit dafür und machen Sie daraus eine Art Schatzsuche, Neues über sich und Ihre Familie zu erfahren“, gibt Erdkönig den Zuhörern auf den Weg. Und dass die Auseinandersetzung mit dem Nachlass der Eltern auch bereit mache für einen neuen Abschnitt: „Lassen Sie Neues im Alten entstehen.“

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