Bildnachweis: Diakonie Neuendettelsau

Nürnberg – Eine Vollzeit-Arbeitsstelle und Familie unter einen Hut zu bekommen? Das geht, sagt Ivanka Lindner. Mit Organisation und einer guten Infrastruktur, wie sie es bei ihrem Arbeitgeber, der Diakonie Neuendettelsau, findet.

Heute ist es ruhig in Ivanka Lindners Büro. Sie studiert gerade die Übergabeprotokolle vom vergangenen Wochenende, das Telefon hat bislang noch nicht geklingelt. Die 37-Jährige ist Standortleiterin der Sozialstation Laurentius im Wohnstift Hallerwiese in Nürnberg. Das Team der Sozialstation kümmert sich um die ambulante Pflege der Bewohner in der Nürnberger Senioreneinrichtung der Diakonie Neuendettelsau.

Als Standortleiterin laufen bei Ivanka Lindner alle Fäden zusammen: Sie koordiniert die Dienstpläne ihres 17-köpfigen Teams, ist gleichzeitig aber auch die Ansprechpartnerin für die Bewohner und deren Angehörige. Ihnen hilft sie bei Anträgen, stellt Kontakte zu Ärzten und Therapeuten her. Und wenn Not am Mann ist, arbeitet sie – als gelernte Pflegefachkraft – auch im regulären Pflegedienst mit. Ein Vollzeitjob, den Ivanka Lindner mit Herzblut ausfüllt.

Gut aufgehoben

Während Ivanka Lindner an ihrem Schreibtisch im Wohnstift Hallerwiese sitzt, spielt ihre Tochter Lara gut 600 Meter entfernt gerade mit ihren Freundinnen in der Puppenecke. Die Dreijährige besucht die Drachengruppe im Haus für Kinder in St. Johannis, das wie die Sozialstation und das Wohnstift ebenfalls zur Diakonie Neuendettelsau gehört. „Ich brauche kein schlechtes Gewissen zu habe, dass ich in Vollzeit arbeite, weil ich weiß, dass sich meine Tochter im Haus für Kinder sehr wohl fühlt“, erzählt Ivanka Lindner. „Schon während der ersten Eingewöhnungstage hat meine Tochter zu mir gesagt ‚Mama, du kannst gehen‘.“

Dass Ivanka Lindner nach der Elternzeit wieder voll in ihren Beruf einsteigt, stand für Sie nie zur Diskussion. „Ich wollte immer beides haben: Familie und Beruf.“ Ermöglicht wird ihr das vor allem durch die gute Infrastruktur, die sie innerhalb der Diakonie Neuendettelsau vorfindet. Die langen Öffnungszeiten im Haus für Kinder erlauben ihr, sich voll und ganz auf ihre Aufgaben als Standortleiterin zu konzentrieren. Und wenn die Arbeit doch einmal eine andere Zeit verlangt, kann sie die Bring- und Abholzeiten ihrer Tochter flexibel nach ihrem Dienstplan ausrichten. Im Gegenzug kommt ihr Arbeitgeber aber auch Ivanka Lindner bei den Arbeitszeiten mit Flexibilität entgegen. „Wenn alle Beteiligten es wollen und dafür bereit sind, lassen sich Familie und Beruf gut miteinander vereinbaren“, sagt Ivanka Lindner.

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